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(K)eine Kolumne über “Skylanders”

22 Jun

Sky-was? Genau, Sky-was eigentlich? Ich hab das Wort Skylanders schonmal irgendwo gehört und es hat irgendwas mit so kleinen Figuren auf sich. Die sprießen wie Pokémon zigfach aus dem Boden, nur damit es immer mehr davon gibt und Kids ihre Geldbeutel bis auf den letzten Cent leeren. Es müsste ein Virtual-Reality-Spiel sein, bei dem man die Sammelfiguren braucht um dann im Spiel stärker zu sein oder cooler dazu stehen. Und das gibt es bestimmt nur für die Wii. Lasst uns mal Google fragen was Skylanders ist.

Googelt man Skylanders sieht man auch gleich ein paar Bilder von den Sammelfiguren. Die eine sieht ja genau aus wie Spyro!

Der düster dreinschauende Drache steht auf einer coolen Plattform.

Aha, Skylanders: Spyro’s Adventure kam im Herbst 2011 für so gut wie alle Konsolen raus und eröffnete den ganzen Hype um die kleinen Kreaturen, welche Skylanders genannt werden. Die Wertungen von Videospiel-Magazinen fielen gut bis sehr gut aus. Der Launch-Trailer (https://www.youtube.com/watch?v=KuRQMmjLc5A) zeigt auf humorvolle Weise, wie sich die kleinen Monster zusammen schließen und gegen das Böse kämpfen. Durch eine Universums-Explosion, ausgelöst vom Bösen, gelangen sie in die reale Welt und werden von einem Schulkind gefunden, das sie mit nach Hause nimmt. Es stellt Spyro auf die Plattform und dadurch erscheint der lila Drache auf dem Fernseher.

Und so wird das Ganze auch gespielt: Man platziert seine Sammelfiguren auf einer Plattform namens Portal of Power, die als Schnittstelle zwischen der realen und virtuellen Welt agiert.

Durch einen Chip werden diese von der Software erkannt. So werden die Skylanders, welche auf die Erde verbannt wurden, zum Leben erweckt und in die Skylands teleportiert. Ziemlich coole Sache!

Mittlerweile gibt es eine ganze Videospiel-Serie, die von Activision publiziert wird. Jedes Jahr im Oktober erscheint ein neuer Teil. Dieses Jahr trägt die Fortsetzung den Namen Skylanders: Trap Team und man wird sich mit seinen Biestern aufmachen, geflohene Super-Schurken einzufangen und in sein Team zu berufen.

Da es acht verschiedene Elemente gibt, braucht man zum Spielen wenigstens acht Figuren.

Anfangs gab es 32 unterschiedliche, doch mittlerweile kann man mehr als 240 Stück sammeln. Die Figuren werden in verschiedenen Packungen verkauft. Einzelne kosten 10-15 Euro. Das Starter-Pack mit drei Figuren und Spiel liegt bei circa 50 Euro.

Um alles aus dem Teil Skylanders: Swap Force herausholen zu können, muss man circa 200 Euro investieren. Ein teurer Spaß, wie ich finde. Aber da das Spiel ab sechs Jahren freigegeben ist, kann man ja schon früh anfangen zu sammeln und die beliebten Figuren auf jeden Wunschzettel für Geburtstag und Weihnachten schreiben.

Im Duden steht Skylanders noch nicht, aber wenn der Hype so weitergeht, könnte dies ja bald der Fall sein. Wenn sich mir die Möglichkeit bietet Skylanders mal zu spielen, werde ich es auf alle Fälle ausprobieren, da mir der Virtual-Reality-Teil sehr gut gefällt.

Eure streeture

Diese Kolumne erschien auch im eMagazin kryschen Ausgabe #018 (kostenlos auf http://www.kryschen.de/)!

 

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Posted by on June 22, 2014 in Kolumnen

 

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